Rehkitz- und Tiersuche

Sind Sie als Landwirt oder Wildhüter daran interessiert auf Ihren Grundstücken Rehkitze zu suchen, können Sie sich gerne frühzeitig bei uns anmelden.

Die Suche nach Tieren, zum Beispiel im zu mähenden Gras, wird auf verschiedene Weise mit unterschiedlichen Resultaten versucht.

 

Die übliche Methode

  • des Verblendens und das
  • Absuchen des Feldes hat sich bisher recht gut bewährt. Beides ist allerdings zum Teil recht aufwändig.
  • Zudem hilft das Mähen von innen nach aussen sehr.

So können sich die aufgescheuchten Tiere noch frühzeitig in Sicherheit bringen.

 

Es gibt viele Filme und Berichte darüber, dass mit Hilfe von Drohnen Rehkitze gesucht und gefunden wurden. Alle zeigen die Schwierigkeiten auf, die es zu berücksichtigen gibt. 

 

  • Mit Hilfe einer normalen Kamera ist das Finden beinahe nicht möglich.
  • Mit Hilfe von Wärmebildkameras ist die Erfolgschance wesentlich höher
  • Je hochauflösender und schneller in der Bildübertragung eine Wärme-bildkamera ist, desto grösser ist die Chance ein Tier zu finden.
  • Das grösste Problem jedoch ist der Faktor Zeit, es braucht Zeit und das bedeutet, dass an einem Morgen nur wenige Flächen abgesucht werden können.

Film: Der Test "Personensuche im Mais" zeigte nebenbei am Schluss des Filmes, wie eine Katze aus etwa 70 Metern Distanz bei hellstem Sonnenschein am Nachmittag zu sehen ist. Weiterer Film zur Qualität der Wärmebildkamera.

Unsere Wärmebildkamera gehört der neusten Generation an.

 

  • extrem hohe Auflösung
  • schnell getakteten Bildfolgen, keine Verschmieren des Bildes bei Bewegungen
  • einstellbare Temperaturbereiche, die angezeigt werden sollen (das schliesst viele Fehlerquellen aus)
  • dadurch können wir auch tagsüber Wärmequellen in einem vorgegebenen Temperaturbereich sehen und finden
  • das Bild ist bis zu 8 mal vergrösserbar
  • Einstellmöglichkeit verschiedener Farbspektren

Tierkadaver im Grüngut sind äusserst gefährlich.

In den Silageballen eingeschlossene Tierkadaver bilden das Bakterium Clostridium botulinum (Botox). Dieses Gift kann mit einem Anteil von weniger als einem Millionstel Gramm vom Typ A einen 70 Kg schweren Menschen töten. Dieses Gift (meist Typ C) hat schon ganze Tierbestände hingerafft.

Wir wissen, worauf wir achten müssen

 

  • Sobald die Dunkelheit schwindet, beginnt sich alles am Boden aufzuwärmen. Steine, Kuhfladen, Maushaufen, grosse Blätter, unbewachsene Stellen des Bodens, alles hat eine unterschiedliche Wärmeabstrahlung, die im Wärmebild je nach Bildauflösung nicht immer genau interpretiert werden kann.

 

Kommt hinzu, dass die Tiere mit einem Fell geschützt sind. Wenn wir nach ca. 37 Grad warmen Stellen suchen, dürften wir wohl falsch liegen.

 

  • Felle sind da um zu isolieren, also ist die Oberflächentemperatur wesentlich tiefer
  • je länger das Fell, desto "kühler" die Felloberfläche
  • meist sind dann nur noch der Kopf, der Bauch und die Beine im Wärmebild gut sichtbar und verfälschen so die erwartete Silhouette
  • die Tiere liegen meist im (unter) hohen Gras (Drückerverhalten), das oftmals auch Temperaturen vortäuscht, als könnte es ein Tier sein

 

Die Landwirte wissen aus langjähriger Erfahrung meist, in welcher Region die abgelegten Tiere liegen.

 

Daher kann durchaus auch die Konzentration der Suche mit Drohnen auf diese Regionen beschränkt werden.

 

Eine komplizierte Software, um Stellen mittels GPS Markern vorzumerken und diese später aufzusuchen ist nicht zwingend notwendig. Denn die Tiere können sich in der Zwischenzeit wieder verschoben haben. 

 

Im 2017 starten wir neue Feldversuche mit der neusten Generation der fliegenden Wärmebildkamera.

 

Im 2016 wurde unsere Wärmebildkamera auf Grund der Tatsache, dass sie dem Kriegsmaterialgesetz untersteht und die formelle Abwicklung der Bestellung lange dauerte, leider erst eine Woche nach der Zeit der Rehkitzssuche geliefert.

 

Im 2017 schauen wir, ob diese Kamera Rehkitze zu sehen vermag. In der Zwischenzeit laufen viele Tests und Versuche, wir sind sehr zuversichtlich.